… Öffnet sich die Nächste.
Gemoje

Manchmal nicht direkt, aber früher oder später auf jeden Fall. Ab und zu muss man eine Tür aber auch selbst zu ziehen.
Es ist keine Beratung für Klinkenputzer oder Zeugen Jehovas, ich habe nur selbst gemerkt, dass man einfach mit einigen Sachen abschließen muss.

Es geht da nicht direkt um negative Erfahrungen, einfach nur um Veränderungen. Als ich mich so vor knapp einem Jahr mehr auf die Studio-Fotografie konzentrierte, sind einige Türen zugegangen. Manche hab ich zugezogen, andere wurden von außen zugeworfen. Meine kann ich mir selbst wieder öffnen, wenn ich will. Aber das Beste, es sind mehr Türen aufgegangen als zugefallen.

Durch diesen Cut habe ich mich entwickelt, habe viele neue Erfahrungen sammeln können. Ich musste sehr viel testen und ausprobieren, habe aber schnell gemerkt, was mir Spaß macht und was mir liegt. Das tolle daran, es wird nicht langweilig. Zum Beispiel die Fitness Richtung. 2 Shootings im Pro Body Rennerod (FB-Link) und ich hab sofort gemerkt, es macht mir Spaß. Also weiter gemacht und zack, da war auch eine neue Tür offen.
Dann einfach nur Portraits machen, aber mit tollem Make Up oder anderen vielleicht ungewöhnlichen Materialien. Oder halt die aufwendigen Bilder die mehr in die Fashion-Richtung gehen.
Das Thema “Langeweile” hatten Marcel aka Majougraphy (FB-Link) und ich vor kurzem auch. Was ich an ihm sehr schätze und auch bewundere, er bringt immer wieder neue Ideen, neue Bilder, andere Bilder und dennoch bleibt er seinem Stil treu. Das und genau das ist die Kunst am Können. Sehe ich zumindest so. Einen Stil haben und dennoch eine Abwechslung rein zu bringen.

Und genau so was öffnet auch Türen, es entstehen gemeinsame Shootings, man lernt von einander, man knüpft neue Kontakte. Doch leider verschließen sich so viele davor. Man hat seine Leute und keiner darf/soll dazu kommen.

Ich habe echt gelernt, einiges Hinter mir zu lassen und nur nach vorne zu blicken. Ich halte mir aber auch nicht mit Gewalt so viele Türen offen wie möglich, eher auf wenige konzentrieren und mit Engagement daran arbeiten, als vieles so halbherzig angehen.

Also, echt mal altes vergessen, auf neues konzentrieren und offen für neues sein. Wenn es passt, weiter machen und wenn nicht, hat man es wenigstens probiert.
Was mich auch noch bestärkt, Leute die vor nem Jahr die Tür zugestoßen haben, klopfen wieder.

un wech