Gemoje,

die Überschrift hört sich ja ganz schön egoistisch an. Vielleicht ist sie es auch ein bisschen, aber wer jetzt weg klickt, hat sich eh schon seine Meinung gebildet.
Denn so wirklich egoistisch ist sie gar nicht gemeint.

Ich will mal behaupten, jeder der fotografiert, hat auch ein Ziel. Bei vielen wird es wohl der Spaß sein, der damit verbunden ist, einige Leben davon und dann gibt es bestimmt welche, die einfach kreativ sind. Ich sehe mich bei allen drei Zielen. Jedoch hab ich das Gefühl, dass für viele das Hauptziel ist, gesehen zu werden, Anerkennung zu bekommen, das Ego zu pushen, Likes und Follower zu bekommen. Klar, es tut gut, wenn ein Bild gut ankommt. Ich freu mich auch über jeden, der mir folgt, schau mir interessiert dessen Account an, denn ohne geht es nicht.
Ich bin auch sehr dankbar über meine aktiven Follower. So kamen auch schon ein paar Shootings zustande.

Aber ich richte meine Fotografie nicht darauf aus. Ich versuche meinen Stil zu finden und nicht einen zu kopieren nur damit die Bilder gut ankommen. Auch fotografiere ich nicht unbedingt nur das, was die Social Media Welt sehen will, denn ist dieser Hype mal vorbei, fällt man oft.

Irgendwie hab ich ja nicht nur ein Ziel, es sind viele unterschiedlich große und kleine Ziele. Jedes Shooting hat ein Ziel, habe mir ein Ziel gesetzt, welches ich Ende des Jahres erreicht haben will. Auch gibt es ein langfristiges Ziel, was auf der aktuellen Situation aufbaut. Ob das natürlich erreicht wird, wenn sich alles andere ändert, weiß ich nicht. Aber dann gibt es auf jeden Fall ein neues langfristiges Ziel.
Und es macht verflucht viel Spaß an jedem einzelnen Ziel zu arbeiten, sich nicht vom Weg abbringen zu lassen, weil andere meinen “das schaffst du doch eh nicht”. Nein? Genau jetzt zeig ich dir, dass ich es schaffe.
Es gibt immer welche, die einem nicht mal die Butter auf dem Brot gönnen. Umso mehr ärgert sie es, wenn man es einfach macht und dennoch schafft. Ein riesen Ansporn für mich.

un wech