Gemoje,

das neue Jahr ist ja nun ein paar Stunden alt, also ran an den Speck.
Ich bin ja der Meinung, wenn man einige realistische Ziele vor Augen hat, geht alles leichter, man ist motivierter und am Ende kann man sich am Erfolg freuen. Daher hab ich mir ja schon meine Liste für 2017 gemacht.

Jetzt kommt das große aber.
Führt mich denn der Weg so weiter, wie ich ihn im Moment gehe? Ich weiß es nicht. Daher können immer wieder neue Ziele dazu kommen, andere wegfallen oder sich einfach nur Prioritäten ändern. Heißt jedoch nicht, dass ich nicht ehrgeizig für die Ziele arbeite, nur kann es sein, dass sie einfach nicht mehr passen und daher verworfen werden. Auch kommt es darauf an, ob es nun ein langfristiges Ziel ist oder nur ein Etappenziel, wie ein Shooting. Ich sehe Shootings auch als ein Ziel, denn wenn man stundenlang sich Materialien sucht, schneidet, klebt, sich verletzt, dann arbeitet man ja auch auf ein Ziel hin. Ein perfektes Bild aus dem Shooting zu holen.

Von diesen Etappenzielen stehen einige auf der Liste. Seien es einfach nur die aufwendigen Shootings oder auch schon geplante Projekte mit anderen Fotografen. Ich finde da echt fast täglich neue Inspirationen für neue Bilder.
Zum Beispiel möchte ich in diesem Jahr eine Serie beginnen, die ich das ganze Jahr immer mal wieder fortführe. Auch möchte ich gerne selbst irgendwie öfters vor die Kamera. Es wird auch wieder einzelne Portrait-Shootings geben, bei dem das Make Up von mir sein wird. Beauty oder Skurril, ich werde mich wohl auch selbst überraschen.

Langfristige Ziele gibt’s ja auch. Möchte irgendwie mehr bloggen. Wie und über was, genau das ist meine Frage. So ging es mir im letzten Jahr auch schon.
Die meisten dieser Ziele betreffen mich persönlich. Also zB die eigene Entwicklung in Fotografie. Möchte einfach nicht wieder an einen Punkt ankommen, bei dem alles steht. Weder Veränderung noch Verbesserung, das würde mich nur demotivieren.

Hört sich alles noch sehr offen an, bin da halt nicht der Typ Mensch, der nur strickt den Blick auf den einen Weg richtet, ich schaue gerne nach links und rechts, lasse mich Inspirieren und biege an einer Kreuzung dann vielleicht auch mal ab.

Das wichtigste überhaupt, ich stehe hinter dem, was ich mache.

un wech